Neue Technologien und die digitale Transformation gestalten die Zukunft. Marketing heute ist anders als noch vor 10 Jahren. Wir haben uns gefragt: wenn bereits die Gegenwart massive Herausforderungen bereithält, wie sieht erst die Zukunft des digitalen Marketings aus? Was müssen Marketiers beachten?

Dieser Artikel beleuchtet die treibenden Kräfte des digitalen Marketings heute und prognostiziert, was die nahe Zukunft bringt.

 

Die Zukunft des digitalen Marketings – Ausgangslage in der Gegenwart

Mobile ist auf dem Vormarsch. Die digitale Transformation beeinflusst das Verhalten und die Kaufentscheidungen der Konsumenten. Meistens benutzen Käufer mobilen Geräte, keine Desktop-Computer mehr.

Marken müssen in Echtzeit über alle Geräte mit den Kunden in Kontakt treten können. Das schaffen sie, indem sie spannende Social Media-Kampagnen, E-Commerce- und Bannerwerbungen für die richtige Zielgruppe erstellen. Natürlich abgestimmt auf deren bevorzugte Medien.

  • Echtzeit-Kommunikation und mobile Geräte haben die Art und Weise, wie Menschen mit einer Marke interagieren, verändert.

 

In den letzten Jahren hat sich auch der Approach von Marketiers geändert: heute stellt man den Kunden ins Zentrum, nicht mehr die Markenbotschaft.

Wer solide Strategien für die Zukunft des digitalen Marketings entwickeln will, muss dem Denken der Kunden immer einen Schritt voraus sein – und ihnen genau das bieten, was sie wollen.

Marketingabteilungen verwenden nach wie vor Storytelling-Strategien, um die Kunden auf der emotionalen Ebene anzusprechen. Wer es schafft, die Wünsche und Begierden des Kunden zu verstehen und diese in «digital» zu übersetzen, gewinnt.

Dazu muss ein Marketier in der Lage sein, Kreativität, technische Daten, Analysen Digital Engineering zu kombinieren. Ziel ist, dass man stets über die neuesten Trends und Technologien informiert ist.

 

Blick in die Zukunft des digitalen Marketings: das verändert sich

Einer der Hauptgründe, warum sich digitales Marketing stark verändern muss, ist die Implementierung neuer Technologien.

Zweitens ist das Web übersättigt: es gibt 1.805.260,010 Websites im WWW. Das bedeutet, das auf jede vierte Person eine Webseite fällt. Das ist verrückt!

 

Drastische Veränderung #1: SEO-Optimierung ist nicht mehr gleich SEO-Optimierung

Wir machen uns wahrscheinlich nicht beliebt mit diesem Punkt, aber als guter Marketier musst du anfangen, SEO für die Sprachsuche zu optimieren.

2018 nutzten 2 von 5 Erwachsenen einmal täglich eine Sprach-Suchfunktion. Im Jahr 2020 werden jedoch laut ComScore 50% aller Suchanfragen über die Sprach-Suchfunktion durchgeführt. Dazu zählen alle Anfragen über Handys, Laptops, aber auch von Alexa und Google Home, etc.

Warum das für uns nicht so toll ist? Weil all die vergangenen Anstrengungen, die du unternommen hast, um auf Seite 1 bei Google zu ranken, nicht mehr unbedingt relevant sein werden.

 

Merksatz: Gesprochene Keywords musst du anders integrieren als geschriebene.

Entweder schnappt sich Google die relevanten Informationen auf deiner Webseite – oder eben nicht. Lass dir diesen Fakt mal auf der Zunge zergehen.

Die Konvertierungsrate wird sich ebenfalls deutlich verringern, da die potentiellen Kunden die Webseite nicht mehr besuchen – Google zeigt einfach die Antwort auf die Frage an. Zumindest solange, bis wir einen Weg finden, wie wir das umgehen können.

Das ist nicht schön. Jammern nützt aber auch nichts. Besser, du kontaktierst uns jetzt schon und findest heraus, wie du deiner Konkurrenz einen Schritt voraus sein kannst.

 

Drastische Veränderung #2: Rechne mit komplexeren Algorithmus-Updates

Laut dem Moz-Algorithmus Changelog updatete Google 2018 zwölfmal.

Google hat nur ein Ziel: Die Lieblingsseiten der Browser an die Spitze der Suchergebnisse zu befördern. Nur das führt dazu, dass die User Google auch weiterhin gerne nutzen und schön den Umsatz steigern.

  • Google muss schnell die richtigen und besten Informationen bereitstellen. Aus diesem Grund werden die Algorithmen immer komplexer.

Die Suchmaschinen rechnen nicht mehr nur Metriken wie Seiteninhalte und Backlinks aus, sondern beziehen andere Faktoren mit ein. Zum Beispiel:

  • Wie viel Zeit User auf deiner im Vergleich zu anderen Webseiten mit ähnlichem Ranking verbringen.
  • Besuchen die Kunden deine Website und hüpfen dann gleich zur Google-Auflistung zurück?
  • Steigen deine Aufrufe konstant?
  • Finden die Nutzer deine Website attraktiv, steigt deine Klickrate?

 

Wenn du Google ein Schnippchen schlagen willst, musst du anders Denken lernen. Es geht nicht darum, Google zu verstehen, sondern die Gedankengänge des Kunden.

Wenn du die Absicht hinter der Suchanfrage durchschaust, bist du auch in der Lage, ihr Problem zu lösen.

 

Drastische Veränderung #3: Du musst richtig bloggen

Du kannst es dir denken: das Web ist übersättigt. Es gibt einfach zu viele Blogs und Websites. Eine Milliarde Blogs, 1.8 Milliarden Sites (von denen die meisten nicht aktualisiert werden oder inaktiv sind).

Das bedeutet, dass Google keinen Mangel an guten Inhalten mehr hat. Wenn du bloggst, musst du es richtig machen. Du musst Geduld haben und die richtigen Inhalte bereitstellen und sie regelmäßig aktualisieren.

Wenn du bereits einen etablierten Blog hast und deinen Traffic aufrechterhalten möchtest, solltest du die Hälfte deiner Arbeitszeit damit verbringen, alte Inhalte zu aktualisieren.

Wenn du gerade erst einen Blog gestartet hast, dann brauchst du nicht so viel Zeit: 5 % deiner Arbeitszeit sollten genügen, um deinen Blog aktuell zu halten.

 

Die Zukunft des digitalen Marketings: stelle die richtigen Inhalte bereit

Fokussiere dich nicht nur auf Google. YouTube-Optimierung ist zum Beispiel bei Weitem nicht so übersättigt wie textbasiertes SEO.

Konzentriere dich auf weniger gesättigte Inhalte wie Video und Audio und optimiere sie für den iTunes Store oder Podcast-Portale.

Diese Kanäle bieten dir ein lukratives Publikum, das gerne interagiert und sich engagiert. Wusstest du, dass 45% aller Podcast-Hörer ein Haushaltseinkommen von 75.000 USD oder mehr haben?

 

Fazit: die Zukunft des digitalen Marketings startet jetzt

2019 ist ein spannendes Jahr für Marketiers. Bei unserer Analyse haben wir festgestellt: was bis anhin geklappt hat, funktioniert heute nicht mehr so reibungslos.

Technologien sind ausgefeilter und die künstliche Intelligenz stellt uns vor neue Herausforderungen.

Doch keine Panik!

Wenn du die vorgestellten Konzepte mit in deine SEO-Bemühungen einfließen lässt, wirst du auch in Zukunft mit deinem Onlinebusiness erfolgreich sein.

Was meinst du, was hält die Zukunft des digitalen Marketings für uns bereit?

Als Digitalagentur müssen wir die Trends kennen. Deshalb können wir dir dabei helfen, dein Business auch 2019 zum Wachsen zu bewegen. Hier klicken und herausfinden, wie.